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Die letzten Paradiese - Vom Jadesee zu den Berggorillas

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Die Reise in die letzten Paradiese der Erde beginnt an der Grenze zwischen Kenia und Äthiopien an den Ufern des Jadesees, besser bekannt als der Turkanasee. Hier lebt das mit etwa 600 Menschen kleinste Volk Afrikas: die El Molo. Einst waren sie gefürchtete Krokodiljäger, heute sichern sie ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei. Zu den begehrten Speisefischen des Turkanasees zählen Tigersalmler, Tilapias und Nilbarsche. Diese bis zu über 100 Kilogramm schweren Tiere werden andernorts auch als Viktoriabarsch bezeichnet. In Kenia jedoch wurde der Raubfisch nicht ausgesetzt, sondern er ist ebenso wie das Nilkrokodil ein Relikt aus vergangenen Zeiten – als der Turkanasee noch mit dem Nil verbunden war. Von den El Molo geht es weiter ans Ostufer des Turkansees in den Sibiloi Nationalpark. In diesem von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Gebiet liegt die Halbinsel Koobi Fora, ein Eldorado für Archäologen. Mit bislang 400 Skelettteilen ist es die weltweit reichhaltigste Hominidenfundstelle. Nach einem Abstecher ins Hochland rund um den Mount Kenia, wo sich in dem tropisch-feuchten Klima eine einzigartige Flora entwickeln konnte, geht es entlang der Uganda Eisenbahn weiter zum Viktoriasee. Am Nordufer des riesigen Stausees scheint die Welt des sonst leidgeprüften Gewässers noch in Ordnung. Während Unterwasser der räuberische Viktoriabarsch für eine ökologische Katastrophe sorgt, findet sich an den Ufern des Nils ein Biotop für Vögel. Der Höhepunkt der Reise ist der Bwindi Regenwald im Westen Ugandas. Der Nationalpark ist die Heimat der bedrohten Berggorillas. Mit rund 370 Tieren kommt hier etwa die Hälfte aller heute noch lebenden Berggorillas vor. Nach stundenlangem Marsch durch den dichten Nebelwald steht das Filmteam schließlich vor den imposanten Riesen und kann einen Silberrücken mit seiner Sippe aus nächster Nähe beobachten.